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Allgemeine Anleitung

Wo wird gezählt?

Personen oder Gruppen können sich auf der Internetseite zur “Mehlschwalbenvolkszählung” registrieren und ihr eigenes Untersuchungsgebiet auswählen. Am besten schaut man sich zuerst in der Gemeinde um. Das Untersuchungsgebiet kann in Grösse und Lage auf die eigenen Möglichkeiten abgestimmt werden. Das kann bedeuten, dass man sich auf ein kleineres Gebiet beschränkt, wenn es noch viele Mehlschwalben gibt und der Beobachtungsaufwand zu gross würde.

Weil auch Meldungen über die Abwesenheit von Mehlschwalben wichtige Daten liefern, kann man überall mitmachen.

Ist ein Untersuchungsgebiet ausgewählt, kann man sich eine Karte ausdrucken, die den genau definierten Bereich für die Zählung zeigt. Idealerweise weiss man am Schluss genau, ob und wo im ganzen ausgewählten Untersuchungsgebiet Mehlschwalben brüten.

Wann wird gezählt?

Die Beobachtungsperiode dauert vom 20. Mai bis zum 20. August.

Die beste Zeit für Zählungen sind die frühen Morgenstunden oder der späte Nachmittag. Über Mittag ist die Aktivität der Mehlschwalben geringer und die Anzahl besetzter Nester wird dann eher unterschätzt.

Wie viel Zeit soll man für die Zählung aufbringen?

Wichtig ist, dass möglichst alle Strassenzüge oder Gebäude innerhalb des ausgewählten Untersuchungsgebiets gründlich abgesucht werden.

Die Mehlschwalbenzählung kann an einem Tag gemacht werden, aber auch über mehrere Tage verteilt. Jedoch sollte die Zählung in einem Untersuchungsgebiet innerhalb von 30 Tagen durchgeführt werden, damit die Besetzungsrate der Nester in einem Gebiet für einen begrenzten Zeitraum berechnet werden kann.

Wie zählt man?

Alle Gebäude und Strassenzüge innerhalb des Untersuchungsgebietes werden nach Mehlschwalbennestern abgesucht. Einfacher geht es zu zweit, dann kann je eine Person eine Strassenseite absuchen. Zu Beginn notiert man auf dem Protokollblatt folgende Daten für den Beobachtungstag:

  • Gemeinde
  • Untersuchungsgebiet
  • Datum
  • Anfang- und Endzeit der Zählung
  • Name des/der Beobachtenden

Werden innerhalb des Untersuchungsgebietes an einem Gebäude Mehlschwalbennester entdeckt, notiert man auf dem Protokollblatt folgende Daten:

  • Adresse des Gebäudes
  • Art des Gebäudes
  • Anzahl Stockwerke
  • Dauer der Beobachtung
  • Art und Besetzung der Nester
  • Bemerkungen

Weitere detailliertere Informationen dazu sind unter Methodenbeschrieb zu finden.

Welches Material benötigt man für die Zählung?

Was tun mit den im Feld gesammelten Daten?

Die auf dem Protokollblatt notierten Daten können direkt im Internet unter “Dateneingabe” eingetragen werden. Dadurch werden sie direkt in die Datenbank der Schweizerischen Vogelwarte eingegeben.

Sobald die Daten übermittelt sind, kann man unter “Datenansicht” die Daten zu den selber eingegebenen Mehlschwalbennestern inspizieren. Die Standorte der Nester werden auf einer Karte angezeigt, und Tabellen und Grafiken geben einen Überblick über die Bestandszahlen. Man erhält auch eine Übersicht, wie die “Mehlschwalbenvolkszählung” in anderen Teilen der Schweiz läuft.

Videoanleitung

Mithilfe dieses Videos lernen Sie innert Minuten, wie Sie ein Untersuchungsgebiet auswählen und wie die Eingabe und Bearbeitung von Daten abläuft. Klicken Sie auf den Knopf im Filmfenster, um die Wiedergabe zu starten und wählen Sie den Vollbildmodus (rechts unten), um sich die Videoanleitung vergrössert anzusehen.



Die Mehlschwalbenvolkszählung ist ein Projekt der Schweizerischen Vogelwarte in Kooperation mit dem Katalanischen Ornithologischen Institut.