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Methodenbeschrieb

1. Untersuchungsgebiet festlegen

  • Unter http://www.delichon.ch/Gebiete/ „Untersuchungsgebiet zufügen“ anwählen.
  • Schritt 1 von 2: Standort (Gemeinde, Ort oder Strasse) eingeben und auswählen. „Fortfahren“ anwählen.
  • Schritt 2 von 2: Durch Klicken in die Karte können Quadrate mit 200 m Seitenlänge ausgewählt werden (rechts oben kann die Kartenansicht auf Satellit geändert werden). Ein solches Quadrat ist das kleinstmögliche Untersuchungsgebiet. Es können beliebig viele Quadrate zu einem Untersuchungsgebiet zusammengefügt werden, sie müssen jedoch aneinander angrenzen. Vorsicht! Ein Gebiet, welches bereits von einer Person als Untersuchungsgebiet ausgewählt wurde (ersichtlich als graue Quadrate in der Karte), kann nicht von einer zweiten Person gewählt werden.
  • Durch „Letztes Quadrat löschen“ und “Alle Quadrate löschen“ kann das Untersuchungsgebiet angepasst werden.
  • Vorsicht! Die Grösse und Lage des Untersuchungsgebietes kann nur angepasst werden, so lange noch keine Beobachtungsdaten eingegeben wurden.

2. Felddaten aufnehmen

Adresse

Strassenname und Nummer des Gebäudes an dem sich die Nester befinden

Bitte immer die genaue Adresse (Strassenname und Nummer) des Gebäudes angeben, an dem sich Nester befinden. Strassenname bitte vollständig und nicht abgekürzt schreiben (z.B. Bergstrasse statt Bergstr.). Falls die Adresse nicht bekannt ist, kann eine selbst kreierte eingegeben werden (z.B. Hof Müller).

Gebäude

Typ

  1. Ein- oder Mehrfamilienhaus, Wohnblock
  2. Industriegebäude, Bürogebäude
  3. Kirche, Brücke oder andere Struktur (Trafohaus, Schwalbenhotel, etc.)
  4. Stall oder Scheune

Anzahl Stockwerke

Vorsicht: Das Erdgeschoss wird als Stockwerk Nummer 1 festgelegt. Falls die Anzahl Stockwerke nicht genau bestimmbar ist (z.B. bei Kirchen, Industriegebäuden oder einem Stall/Scheune), wird die Anzahl Stockwerke als 1 angenommen.

Offener Boden in näherer Umgebung (50-100m)

  1. Ja – nass (als Nestmaterial geeignet, z.B. Feldweg oder Vorplatz mit schlammigen Pfützen, matschige Wegränder, Weiher mit schlammig-lehmiger Uferzone, Bach mit Verlandungszone, etc.)
  2. Ja – trocken (evtl. als Nestmaterial geeignet falls es nass/feucht wäre)
  3. Nein (kein offener Boden vorhanden, Böden versiegelt oder bewachsen)

Beobachtungsdauer (in Minuten):

Zeit in Minuten, während der an einem Gebäude beobachtet wurde.

Zustand der Nester

Bitte angeben, wie viele Nester sich in den unten beschriebenen Zuständen befinden. Jedes Nest kann nur einem Zustand zugewiesen werden (z.B. ein Nest das sich im Bau befindet, kann nicht gleichzeitig von Mehlschwalbe besetzt sein):

Die Anzahl sollten für Kunst- und Naturnester separat angegeben werden.

  • Naturnester sind von Schwalben selber aus Lehm und Schlamm hergestellt
  • Kunstnester bestehen aus Holzbeton, Gips, Kunststoff oder ähnlichen Materialien

Intakte Nester

Anzahl Nester total

Gesamtzahl der vorhandenen besetzten und unbesetzten Nester

Besetzt durch Mehlschwalbe

Ein Nest gilt als durch Mehlschwalben besetzt wenn:

  • man beobachtet, wie Mehlschwalben am Nest aus- und einfliegen oder Futter ans Nest tragen.
  • Nestlinge im Nest hörbar oder sichtbar sind.
  • sich frischer Kot unter dem Nest angesammelt hat (und dieser zweifelsfrei vom beobachteten Nest stammt).

Besetzt durch andere Arten

Andere Arten, die Mehlschwalbennester besetzen können sind: Haussperling, Feldsperling, Hausrotschwanz (die Art kann in den Bemerkungen angegeben werden).

Unvollständige Nester

Nester im Bau

Nestreste – beschädigte Nester

Bemerkungen

Hier können Bemerkungen zu Verhalten, Besonderheiten der Nester oder zu Störfällen notiert werden.

3. Daten digitalisieren

  • Unter www.delichon.ch einloggen und rechts oben im grauen Balken „Untersuchungsgebiet“ auswählen.
  •  „Adresse“ auswählen.
  • „Neue Adresse“, „Gebäudetyp“, „Anzahl Stockwerke“ und „Offener Boden“ eingeben, speichern.
  • „Zählung“ auswählen.
  • „Beobachtungstag zufügen“.
  • „Datum“ der Zählung eingeben, „Anfangszeit“ und „Endzeit“ der Zählung eingeben,  speichern.
  • Rechts aussen „Beobachtungen“ auswählen.
  • „Beobachtungen zufügen“ auswählen, Adresse auswählen, „Beobachtungsdauer“ eingeben, Anzahl Nester pro „Zustand“ eingeben.
  • Achtung! Unter „Beobachtungen“ kann die Adressen nicht geändert werden. Ausserdem ist ein löschen der Adresse nicht mehr möglich, wenn einmal Beobachtungsdaten eingegeben wurden.
  • „Speichern und beenden“.
  • Sobald alle Beobachtungen beendet sind und Zähldaten eingegeben wurden, sollten alle Zählungen geschlossen werden, indem unter „Dateneingabe“, „Zählung“ angewählt und für das entsprechende Untersuchungsgebiet (rechts im grauen Balken anwählbar) auf das schwarze „Schlosssymbol“ ganz rechts im orangen Balken geklickt wird. Falls in einem Untersuchungsgebiet keine Nester gefunden wurden, Beobachtungstag eingeben und Zählung ebenfalls schliessen.
Die Mehlschwalbenvolkszählung ist ein Projekt der Schweizerischen Vogelwarte in Kooperation mit dem Katalanischen Ornithologischen Institut.